| Il pipistrello in Pisa |
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| Geschrieben von Anne-Gret und Birte | |
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Nachdem bereits im Frühjahr ein Kammerorchester zu einem Geburtstagsständchen für Professor De Angelis nach Pisa reiste, machte sich im Oktober erneut ein kleines Ensemble der AOV auf den Weg in die Toskana, um dort gemeinsam mit Solisten und den Chören der UniversitätenJena und Erfurt an zwei Abenden „Die Fledermaus“ darzubieten. Aufgrundzahlreicher Terminkonflikte war die ursprünglich anvisierte Musikerbesetzung von Streichquintett + Bläserquintett auf Streichquintett + Bläsertrio (Flöte, Oboe und Fagott) geschrumpft. Die restlichen unentbehrlichen Stimmen wurden von unserem Dirigenten Sebastian Krahnert am Keyboard musiziert. Der ursprüngliche Plan, den Klang der fehlenden Instrumente elektronisch zu imitieren hatte in den Proben noch für Heiterkeit gesorgt, wurde schließlich aber doch zu Gunsten der „Klangschönheit“ aufgegeben und mit Klaviersound ersetzt. Am Mittwochabend, dem 15.10.08, machten wir uns also von Jena auf den Weg in den Süden. Nach einer relativ entspannten Nacht im Bus erreichten wir am folgenden Tag das Hotel Granduca in der Nähe von Pisa. Die beiden Aufführungen der Operette fanden in einer alten Kirche innerhalb der historischen Stadtmauern von Pisa statt, die heute nur noch für Konzert- und Theateraufführungen genutzt wird. Das Publikum bestand hauptsächlich aus Teilnehmern eines Germanistikkongresses, der von Professor De Angelis mitorganisiert wurde. Trotz Kammermusikbesetzung, gelang es uns für eine heitere Stimmung bei den Zuhörern zu sorgen. Für diese kam sicherlich noch die eine oder andere Verständnisschwierigkeit von Wortspielen hinzu, was den Spaß an der Musik und dem Schauspiel aber nicht mindern konnte. Da die Generalprobe sowie die beiden Aufführungen erst am Abend stattfanden, konnten die Tage für touristische Aktivitäten genutzt werden. So besichtigten wir die wunderschönen Städte Lucca und Pisa. Am Sonnabendvormittag begaben wir uns außerdem auf die Suche nach dem Meer. Nach zeitaufwendigen Irrfahrten blieb uns leider nur eine Stunde am Strand. Diese nutzten wir dafür umso mehr, um in den warmen, wellenreichen Fluten des Mittelmeeres zu baden oder einfach nur die frische Meerluft zu genießen. Die Rückfahrt bot noch unerwartete Wendungen. Zunächst fiel in den Alpendie Heizung aus und dann hielten wir dreimal auf dem Seitenstreifen - einmal wegen eines Motorschadens, der aber erstaunlich schnell behobenen werden konnte. Jena erreichten wir dennoch müde und geschafft, aber um schöne Erinnerungen reicher. Wir freuen uns auf weitere Orchesterreisen in die Toskana, die laut Gerüchten bereits in Planung sind. |
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| Letzte Aktualisierung ( Thursday, 23. October 2008 ) |

